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Wann gießen?

Die beste Zeit zum Gießen ist morgens (6-10 Uhr). Warum?

  • Die Pflanzen können das Wasser über den Tag nutzen
  • Weniger Verdunstung als mittags
  • Die Blätter trocknen tagsüber ab (weniger Pilzkrankheiten)

Abends gießen ist die zweitbeste Option – aber Vorsicht: Feuchte Blätter über Nacht fördern Pilzkrankheiten (z.B. Braunfäule bei Tomaten).

Mittags gießen sollte man vermeiden – zu viel Verdunstung, das Wasser versickert, bevor die Pflanzen es aufnehmen können.

Wie viel gießen?

Besser seltener, aber durchdringend gießen als täglich ein bisschen.

Warum? Die Wurzeln wachsen dorthin, wo Wasser ist. Bei oberflächlichem Gießen bleiben die Wurzeln oben und die Pflanzen sind anfälliger für Trockenheit.

Faustregel: 10-20 Liter pro m² alle 2-3 Tage (je nach Wetter).

Wo gießen?

Direkt an der Wurzel, nicht über die Blätter!

Besonders wichtig bei:

  • Tomaten (Braunfäule-Gefahr)
  • Gurken (Mehltau-Gefahr)
  • Kürbis, Zucchini

Salat und Kohl können auch von oben gegossen werden – aber auch hier ist Wurzelgießen besser.

Welche Pflanzen brauchen viel Wasser?

Starkzehrer (viel Wasser):

  • Tomaten, Gurken, Zucchini
  • Kürbis
  • Kohl
  • Salat

Mittelzehrer (mäßig Wasser):

  • Möhren, Rote Bete
  • Kohlrabi
  • Zwiebeln

Schwachzehrer (wenig Wasser):

  • Bohnen, Erbsen
  • Kräuter (Thymian, Rosmarin, Oregano)

Typische Gießfehler

  • Zu viel gießen: Staunässe führt zu Wurzelfäule
  • Zu wenig gießen: Pflanzen welken, Früchte platzen bei plötzlichem Regen
  • Unregelmäßig gießen: Tomaten bekommen Blütenendfäule, Möhren platzen
  • Über die Blätter gießen: Pilzkrankheiten breiten sich aus

Tipp: Mulchen spart Wasser! Eine Schicht Grasschnitt, Stroh oder Rindenmulch hält die Feuchtigkeit im Boden und Sie müssen seltener gießen.